SQL

SQL wurde 1970, basierend auf Edgar F. Codds relativem Datenbankmodells, entwickelt. SQL ist eine Sprache zur Verwaltung von Datenbanken. SQL verbindet Daten miteinander und kann diese abrufen, ändern etc.

Für die Arbeit mit SQL (Structured Query Language) ist die benötigte Hard- und Software stark davon abhängig, ob man SQL lernen, kleine Datenbanken lokal verwalten oder große Unternehmensdatenbanken betreiben.

Nötige Hardware (Mindestanfoderung)

Für Lernzwecke und kleine lokale Datenbanken (z. B. MySQL, PostgreSQL, MS SQL Server Express):

  • Prozessor: Ein moderner 64-Bit-Prozessor (x64) wird für die meisten aktuellen Datenbankmanagementsysteme (DBMS) benötigt.
  • Arbeitsspeicher (RAM): Mindestens 4 GB bis 8 GB RAM. Für einen reibungslosen Betrieb von Server-Software werden 16 GB oder mehr empfohlen.
  • Festplattenspeicher: Mindestens 6 GB bis 10 GB freier Speicher auf dem Systemlaufwerk für die Installation des SQL-Servers, plus Speicherplatz für die eigentlichen Datenbankdateien.
  • Betriebssystem: Windows 10/11, macOS oder Linux. 

Nötige Software

Um mit SQL zu arbeiten, benötigt man zwei Hauptkomponenten:

  1. Datenbankmanagementsystem (DBMS/RDBMS): Die Datenbank selbst, die die Daten speichert und SQL-Abfragen verarbeitet.
  2. SQL-Editor / Client-Tool: Eine grafische Oberfläche (GUI), um SQL-Befehle zu schreiben und die Datenbank zu verwalten.
    • SSMS (SQL Server Management Studio): Für MS SQL Server.
    • DBeaver: Ein universelles, kostenloses Tool für fast alle Datenbanken.
    • phpMyAdmin: Webbasierte Verwaltung für MySQL.
    • pgAdmin: Für PostgreSQL.
    • Datagrip (JetBrains): Professionelle IDE.

Syntax und Semantik

Struktur: Die SQL-Syntax orientiert sich an der englischen Sprache.
Grundelemente: Befehle bestehen oft aus Schlüsselwörtern (z.B. SELECT, FROM, WHERE) und Objektnamen (Tabellen, Spalten).
Semantik: Die Bedeutung eines Befehls bestimmt, was mit den Daten geschieht (z.B. SELECT zum Lesen, UPDATE zum Ändern).

Befehle

SQL-Befehle werden in fünf Haupttypen unterteilt:

DDL (Data Definition Language): Strukturierung der Datenbank (z.B. CREATE, ALTER, DROP).
DML (Data Manipulation Language): Datenänderung (z.B. INSERT, UPDATE, DELETE).
DQL (Data Query Language): Abfrage von Daten (z.B. SELECT).
DCL (Data Control Language): Benutzerrechte verwalten (z.B. GRANT, REVOKE).
TCL (Transaction Control Language): Transaktionssicherheit (z.B. COMMIT, ROLLBACK)

Beispiele

  • SELECT (Daten abrufen):
    SELECT * FROM Benutzer; (Zeigt alle Spalten der Tabelle ‚Benutzer‘ an).
  • WHERE (Daten filtern):
    SELECT Name FROM Benutzer WHERE Alter > 18; (Wählt den Namen von Benutzern älter als 18).
  • INSERT (Daten einfügen):
    INSERT INTO Benutzer (Name, Alter) VALUES ('Max', 25); (Fügt einen neuen Nutzer hinzu).
  • UPDATE (Daten ändern):
    UPDATE Benutzer SET Alter = 26 WHERE Name = 'Max'; (Ändert das Alter für ‚Max‘).
  • DELETE (Daten löschen):
    DELETE FROM Benutzer WHERE Name = 'Max'; (Löscht den Nutzer ‚Max‘).
  • CREATE TABLE (Tabelle erstellen):
    CREATE TABLE Benutzer (ID INT, Name VARCHAR(50), Alter INT); (Erstellt eine neue Tabelle).
  • JOIN (Tabellen verbinden):
    SELECT * FROM Bestellungen INNER JOIN Kunden ON Bestellungen.KundenID = Kunden.ID; (Verbindet Bestell- und Kundendaten).
Quellen

Geschichte:
https://liora.io/de/sql-alles-uber-die-datenbanksprache
Nutzer:
https://learnsql.de/blog/wozu-wird-sql-verwendet/
Hard und Software:
https://learn.microsoft.com/de-de/sql/sql-server/install/hardware-and-software-requirements-for-installing-sql-server-2022?view=sql-server-ver17
Befehle, Syntax, Semantik:
https://learnsql.de/blog/die-wichtigsten-sql-befehle/
https://www.ionos.de/digitalguide/server/konfiguration/sql-befehle/





Veröffentlicht2026-04-21 von SQL-Team in Kategorie "Informatik

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